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Das Erreichen echter Transparenz im Mikrobereich gilt seit langem als eine der größten Herausforderungen in der Präzisionsfertigung. Ingenieure, die Mikrofluidik-Chips, optische Komponenten und medizinische Geräte entwickeln, bei denen sowohl geometrische Genauigkeit als auch eine hohe Lichtdurchlässigkeit gefragt sind, standen bisher vor erheblichen Kompromissen – bis jetzt.

In diesem Webinar wird erläutert, wie das ultrahochtransparente CLEAR-Harz von BMF Ingenieuren die Entwicklung von Prototypen und die Fertigung transparenter Komponenten im Mikromaßstab mit einer Lichtdurchlässigkeit von über 90 % und Schichtdicken von 10 Mikrometern ermöglicht. Bei flachen und nahezu flachen Geometrien bietet das Material direkt nach dem Druck eine hervorragende optische Leistung, ohne dass ein Polieren oder Schleifen erforderlich ist – ein besonderer Vorteil bei der Arbeit mit Mikrofluidik und kleinen, empfindlichen Strukturen, bei denen herkömmliche Nachbearbeitungsmethoden schwierig oder unmöglich wären. Bei gekrümmten Oberflächen oder Seitenwänden im Strahlengang erläutern wir, was zu erwarten ist und wie die nachträgliche Nachbearbeitung von Fall zu Fall bewertet werden kann. Erhalten Sie praktische Einblicke in die Materialeigenschaften, die erreichbaren Toleranzen und die konstruktiven Überlegungen, die für den erfolgreichen Umgang mit transparenten Materialien im Mikromaßstab entscheidend sind.

🔎Behandelte Schlüsselthemen:

  • Materialeigenschaften des CLEAR-Harzes von BMF – Lichtdurchlässigkeit, Trübung, Oberflächenbeschaffenheit, mechanische Eigenschaften und Biokompatibilität
  • Wie Geometrie und Strahlengang die scheinbare Klarheit beeinflussen und warum flache Oberflächen besser abschneiden als gekrümmte Oberflächen oder Oberflächen mit Seitenwänden
  • Gestaltungsaspekte und häufige Fallstricke bei der Arbeit mit transparenten Materialien im Mikrobereich
  • Anwendungsbeispiele aus den Bereichen Mikrofluidik, optische Ausrichtungselemente, Lichtleiter und medizinische Geräte, bei denen eine Sichtprüfung oder die Sichtbarkeit des Flüssigkeitsstroms erforderlich ist
  • Ein Vergleich des mikropräzisen 3D-Drucks mit herkömmlichen Verfahren zur Herstellung transparenter Bauteile im Mikromaßstab

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